Sotiri – Ihre Praxis für Psychotherapie (Erlaubnis nach Heilpraktikergesetz) und Hypnose

Hypnosetherapie

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein natürliches Phänomen, das viele Menschen im Alltag in ähnlicher Form erleben – beispielsweise beim Tagträumen oder wenn sie in Gedanken ganz versunken sind. In der Hypnosetherapie wird ein vergleichbarer Zustand auf eine gezielte und strukturierte Weise herbeigeführt.

In dieser inneren Fokussierung richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt nach innen, körperliche Prozesse können sich dabei verringern, und die Vorstellungskraft tritt deutlicher in den Vordergrund. Dadurch können innere Bilder, Erinnerungen und Gefühle bewusster wahrgenommen werden, und es wird möglich, sich mit Themen zu beschäftigen, die im üblichen Alltagsbewusstsein weniger zugänglich sind.

Wie hilft Hypnose in der Therapie?

In Trance kann der Zugang zu inneren Prozessen unmittelbarer erlebt werden. Die Hypnosetherapie nutzt diesen Zustand, um mit inneren Anteilen, Erfahrungen und Mustern zu arbeiten. Dabei können auch unbewusste Hintergründe oder Zusammenhänge, die im Alltag weniger zugänglich sind, leichter wahrgenommen und reflektiert werden.

Darüber hinaus ermöglicht dieser Zustand vielen Menschen, eigene Ressourcen wie innere Klarheit, Stärke und Orientierung deutlicher zu spüren. Dadurch können neue Sichtweisen entstehen und Entwicklungsprozesse angestoßen werden, die zu mehr innerer Ausgeglichenheit beitragen können.

Es gibt verschiedene Formen der therapeutischen Hypnose.

Mein Ansatz basiert überwiegend auf einer ursachenorientierten und lösungsfokussierten Form der Hypnose. Ergänzend arbeite ich mit Suggestionshypnose, die positive Veränderungen unterstützen und stabilisieren kann.

Zu meinem Methodenspektrum gehören:

Auflösende Hypnose© nach Floris Weber

Die Auflösende Hypnose© wurde von Floris Weber entwickelt und beschäftigt sich mit den emotionalen Hintergründen innerer Konflikte. Ziel dieser Methode ist es, belastende Gefühle zu bearbeiten, die mit bestimmten Symptomen, Gedankenmustern oder Verhaltensweisen in Zusammenhang stehen können. Im Verlauf des therapeutischen Prozesses können emotionale Entladungen auftreten, die als Teil der inneren Klärung verstanden werden. Ebenso ist es möglich, dass Bilder oder Erinnerungen aus früheren Lebensphasen in Erscheinung treten und in den Bearbeitungsprozess einfließen. Durch das bewusste Erleben und Verarbeiten der damit verbundenen Emotionen kann sich eine veränderte Sichtweise auf frühere Erfahrungen entwickeln. Dieser Prozess kann die persönliche Weiterentwicklung unterstützen und zu nachhaltigen Veränderungen beitragen.

Hypnoanalyse/ Regressionshypnose

Bei der Regressionshypnose wird der Trancezustand genutzt, um den Ursprung bestimmter Themen oder Verhaltensmuster aufzusuchen. Dabei können innere Bilder, frühe Lebensphasen oder prägende Erfahrungen erneut ins Bewusstsein treten. Dies ermöglicht es, mögliche unverarbeitete innere Blockaden zu erkennen, zu verstehen und im therapeutischen Prozess zu bearbeiten. Auf diese Weise kann eine Veränderung auf einer tieferen Ebene unterstützt werden.

Simpson Protocol

Das Simpson Protocol ist eine Hypnosetechnik, bei der in einem besonders tiefen Trancezustand gearbeitet wird – ohne dass belastende Inhalte zwingend verbalisiert werden müssen. Die Kommunikation erfolgt über ideomotorische Signale, sodass Veränderungen sanft und auf unbewusster Ebene angestoßen werden können. Diese Methode eignet sich insbesondere für Menschen, die ihre Themen nicht ausführlich besprechen möchten oder können. Sie erlaubt eine umfassende innere Orientierung und Klärung, auch bei komplexen oder schwer einzuordnenden Anliegen.

Suggestionshypnose

Die Suggestionshypnose entspricht der klassischen Form der Hypnose. Sie ist eher symptombezogen und arbeitet mit gezielten, positiv formulierten Botschaften, die im entspannten Trancezustand leichter aufgenommen werden. Da in diesem Zustand die kritische Bewertung durch das bewusste Denken reduziert sein kann, lassen sich neue Denk- und Verhaltensimpulse anregen und vorhandene Ressourcen stärken.

 

Vorteile der Hypnosetherapie auf einen Blick

Zugang zu inneren Prozessen:
Hypnose bietet die Möglichkeit, in einen vertieften Bewusstseinszustand einzutreten, in dem innere Erlebenswelten, emotionale Muster und gespeicherte Erfahrungen besser erreichbar sein können. In dieser Trance wird häufig jener Bereich des Erlebens angesprochen, in dem viele unserer Glaubenssätze, Gefühle und Verhaltensweisen verankert sind und die im Alltag oft weniger zugänglich erscheinen. Dadurch können wir uns gemeinsam – im Rahmen Ihrer Möglichkeiten – ursachenorientierten Themen widmen und den Kontakt zu inneren Ressourcen fördern.

Vertiefte Veränderungsprozesse:
Viele Menschen berichten, dass sich durch Hypnose innere Prozesse klarer, unmittelbarer oder intensiver anfühlen können. Dies kann es erleichtern, Veränderungen anzustoßen und zu festigen. Wie sich solche Prozesse entwickeln, ist individuell verschieden, doch Hypnosetherapie kann eine hilfreiche Unterstützung auf dem persönlichen Weg sein.

Individuell anpassbar:
Hypnosetherapie lässt sich sehr flexibel auf persönliche Anliegen, Ziele und Bedürfnisse abstimmen. Jede Sitzung wird an Ihr Thema und Ihr Tempo angepasst, sodass Sie im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses stehen.

Breites Anwendungsspektrum:
Hypnosetherapie kann bei einer Vielzahl emotionaler, mentaler oder verhaltensbezogener Themen unterstützend eingesetzt werden und sich auf unterschiedliche Lebensbereiche beziehen.

Gut kombinierbar:
Hypnose lässt sich in vielen Fällen sinnvoll mit anderen therapeutischen Verfahren und Ansätzen verbinden. Dadurch kann ein ganzheitlicher und individuell abgestimmter Therapieprozess entstehen.

Einsatzmöglichkeiten der Hypnosetherapie

Hypnosetherapie kann in vielen Bereichen unterstützend wirken – zum Beispiel bei Ängsten, Phobien, depressiven Verstimmungen, Erschöpfung, Schlafproblemen oder bei Themen rund um Suchttendenzen. Auch bei psychosomatischen Beschwerden sowie bei akuten oder chronischen Schmerzerfahrungen kann sie begleitend eingesetzt werden, um den Umgang damit zu erleichtern und innere Prozesse besser zu verstehen.

Im Rahmen körperlicher Erkrankungen kann Hypnose als ergänzende Maßnahme genutzt werden. Viele Menschen erleben, dass sie dadurch Zugang zu inneren Ressourcen finden, bewusster mit Stress umgehen und ihr Wohlbefinden stärken können.

Hypnosetherapie lässt sich zudem gut mit anderen psychotherapeutischen Verfahren verbinden. Die Kombination verschiedener Ansätze kann individuelle Entwicklungsprozesse sinnvoll unterstützen und vertiefen.

Hier kommen Sie zur Kontaktseite

Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Einsatzmöglichkeiten der Hypnose.

Angst, Panik und Zwang
Phobien (Spinnen, Schlangen, Hunde, Spritzen usw.)
Zahnarztangst, Angst vor medizinischen Eingriffen und Behandlungen
Lampenfieber, Prüfungs- und Präsentationsangst
Soziale Ängste (Phobie) und Schüchternheit
Panikstörung
Flugangst, Höhenangst usw.
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Psychosomatische Erkrankungen, Schmerzzustände und andere körperliche Symptome
Akute und chronische Schmerzzustände
Spannungskopfschmerzen, Migräne
Asthma, Allergien, Hauterkrankungen (Neurodermitis), Psoriasis (Schuppenflechte), Tinnitus
funktionelle Magen- und Darmerkrankungen (z.B. Reizdarmsyndrom)
begleitend bei körperlichen Erkrankungen

Depressionen
Niedergeschlagenheit, innerer Rückzug, Hoffnungslosigkeit
Verlust der Lebensfreude
Traumata
Schlafstörungen
Einschlaf- und Durchschlafstörungen

Stress, Anspannung, Burnout
Überforderung und Überlastung
innere Unruhe und Nervosität, Anspannung
Erschöpfungszustände, inneres Ausgebranntsein
Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
ständiges Grübeln und sich sorgen

Abhängigkeiten und negative Gewohnheiten
Nikotin-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch
Spielsucht
Essstörungen
Raucherentwöhnung
Gewichtsreduzierung

Persönlichkeitsentwicklung und -wachstum
Befreiung von seelischen Belastungen
Steigerung des Selbstvertrauens und der Selbstsicherheit, Ich-Stärkung
Ziel- und Entscheidungsfindung
Motivationssteigerung
verborgene Ressourcen aktivieren
die Lebensqualität verbessern

Häufig gestellte Fragen (FAQs) – Hypnosetherapie

Wie fühlt sich Hypnose an? - Erfahrungen mit der hypnotischen Trance

Das Erleben einer hypnotischen Trance ist sehr individuell und kann sich von Person zu Person deutlich unterscheiden. Manche Menschen nehmen Hypnose als besonders tief und intensiv wahr, während andere eine leichtere Trance erleben – oft so subtil, dass sie kaum merken, dass sie sich bereits in Hypnose befinden. Körperliche Beschwerden werden während der Hypnose öfters nicht wahrgenommen.

Typisch ist, dass sich die Aufmerksamkeit nach innen richtet. Viele berichten dabei von einem Gefühl innerer Ruhe, klarer Fokussierung oder wohltuender Entspannung. Sowohl Leichtigkeit als auch ein Gefühl von Schwere können auftreten – beides ist normal und Teil der individuellen Hypnoseerfahrung.

Wichtig zu wissen:
Hypnose ist kein Schlaf und auch kein Zustand des Kontrollverlustes. Sie bleiben während der gesamten Sitzung wach, ansprechbar und bewusst. Die äußere Umgebung wird meist unwichtiger, während innere Bilder, Gefühle und Gedanken deutlicher in den Vordergrund treten. Diese verstärkte innere Fokussierung ist ein zentraler Aspekt der Hypnosetherapie.

Viele Menschen reagieren in Trance empfänglicher auf positive Suggestionen oder können sich leichter auf innere Prozesse einlassen. Wie tief eine Trance erlebt wird, hängt von individuellen Faktoren ab – etwa Entspannungsfähigkeit, Offenheit und persönlicher Tagesform. Mit etwas Übung kann die eigene Trancefähigkeit häufig weiterentwickelt werden.

Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Der hypnotische Zustand ist ein natürliches Phänomen, das viele Menschen im Alltag mehrfach erleben. Die meisten Menschen können in unterschiedlichem Ausmaß in Hypnose versetzt werden. Zudem lässt sich die Fähigkeit zur Hypnose durch Übung und wiederholte Erfahrung steigern.

Eine zu hohe Erwartungshaltung oder innerer Druck kann den Zugang zur Hypnose erschweren. Eine hilfreiche Grundlage für die Hypnosearbeit ist dagegen eine offene Haltung, geprägt von Neugier, Vertrauen und dem „Geschehen lassen“.

Hat Hypnose etwas mit Esoterik und Magie zu tun?

Was Hypnose wirklich ist: Hypnose wird in Medien oder Show-Vorführungen oft als besondere oder „magische“ Fähigkeit dargestellt, wodurch ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Hypnose entstehen kann. Tatsächlich ist Hypnose ein anerkanntes therapeutisches Werkzeug, das in der Hypnosetherapie eingesetzt wird, um Menschen bei psychischen Herausforderungen, belastenden Gedankenmustern oder Verhaltensweisen zu unterstützen.

Ist man in der Hypnose willenlos und kann es dazu führen, dass die Person die Kontrolle über ihr Handeln und Denken verliert?

Hypnose kann nicht gegen den Willen einer Person eingesetzt werden. Sie ist ein Zustand der Entspannung und fokussierten Aufmerksamkeit, der nicht mit Bewusstlosigkeit gleichzusetzen ist. Die meisten Menschen erleben Hypnose als angenehme Konzentration auf innere Erfahrungen, bei der sie ihre Kontrolle und Entscheidungsfreiheit behalten.

Ein Hypnosetherapeut kann keine Handlungen oder Verhaltensweisen erzwingen, die gegen den Willen oder die persönlichen Werte und Überzeugungen der Person stehen. Die hypnotisierte Person entscheidet selbst, ob sie den Anweisungen oder Vorschlägen folgt oder diese ablehnt. Hypnose ist somit ein kooperativer Prozess, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Klient im Vordergrund steht.

Während der Hypnose können Menschen innere Erfahrungen intensiv wahrnehmen, Gefühle bewusst erleben, Gedanken und innere Bilder reflektieren sowie persönliche Muster erkennen und neue Perspektiven oder Veränderungen in diesen inneren Bildern entwickeln. Sie behalten jederzeit die Möglichkeit, den Prozess zu unterbrechen oder zu verändern. Dadurch ist Hypnose ein sicheres und verantwortungsvolles therapeutisches Werkzeug, das gezielt eingesetzt wird, um innere Prozesse und Ressourcen bewusst zu erforschen.

Erinnern sich die hypnotisierten Personen nach der Hypnose an das, was während der Sitzung passiert ist?

Die meisten Menschen erinnern sich nach der Hypnose gut an die Inhalte der Sitzung. In bestimmten Fällen kann jedoch, wenn es therapeutisch vereinbart wird, eine vorübergehende Erinnerungspause auftreten, wie sie beispielsweise bei der Technik der hypnotischen Amnesie genutzt wird.

Wie viele Sitzungen brauche ich, um mein Ziel zu erreichen?

Der Verlauf der Hypnosetherapie ist individuell und hängt von Ihrem persönlichen Anliegen, dem Thema und dessen Ausprägung ab. Daher lässt sich im Vorfeld keine genaue Anzahl an Sitzungen festlegen.

Hypnosetherapie kann jedoch den Zugang zu inneren Prozessen erleichtern und die Bearbeitung persönlicher Themen gezielt unterstützen, sodass Veränderungen oft direkt erfahrbar werden. Ziel der Therapie ist es, Ihre Stärken zu fördern, innere Muster zu erkennen und Veränderungen auf Ihrem Weg der persönlichen Entwicklung anzustoßen.

In der Regel empfehle ich, zunächst 3-6 Sitzungen in Anspruch zu nehmen. Danach können Sie für sich einschätzen, ob diese Form der Begleitung passend ist, und erste Veränderungen im Umgang mit Ihren Themen wahrnehmen.

Ist Hypnose nur für schwache Menschen?

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Hypnose nur bei leicht beeinflussbaren oder besonders sensiblen Personen funktioniert. Tatsächlich kann Hypnose von den meisten Menschen erlebt und genutzt werden, unabhängig von Persönlichkeit, Willensstärke oder individueller Veranlagung.

Kontraindikationen der Hypnose?

Hypnose ist nicht für alle Menschen gleichermaßen geeignet. In folgenden Fällen sollte auf eine Hypnoseanwendung verzichtet oder vorher ärztlicher Rat eingeholt werden:

  • Psychische Erkrankungen: Bei akuten Psychosen oder Schizophrenie sollte keine Hypnose durchgeführt werden.

  • Schwere körperliche Erkrankungen: Nach kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose oder Embolie sollte Hypnose erst nach Rücksprache mit einem Arzt und in der Regel frühestens nach sechs Monaten erfolgen.

  • Schwere neurologische Erkrankungen: Personen mit komplexen neurologischen Erkrankungen sollten Hypnose nur nach Rücksprache mit einem Arzt durchführen.

  • Epilepsie und Anfallsleiden: Bei Erkrankungen, die zu Krampfanfällen führen, sollte Hypnose nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

  • Intelligenzminderung: Bei starker kognitiver Einschränkung ist die Anwendung von Hypnose nicht empfehlenswert.

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung: Bei akuten oder stark belastenden Symptomen sollte Hypnose nur im Rahmen einer professionell begleiteten Therapie und in Absprache mit einem Arzt oder Psychotherapeuten erfolgen.

  • Substanzgebrauch: Menschen unter Einfluss von Alkohol oder Drogen können keine sichere und effektive Hypnose erfahren.